Geschichten aus dem Altbau

Geschichten aus dem Altbau

#91 - Schluckbeschwerden und Feuer und Flamme

#91 - Schluckbeschwerden und Feuer und Flamme

In der ersten Geschichte geht es um die Wissenschaftlerin Tonja, die gemeinsam mit ihrem Dobermann Celsius in einem Haus, weit weg von der Stadt wohnt. An einem verregneten Abend verlässt Tonja am frühen Abend das Haus, um an einer Preisverleihung teilzunehmen. Ihr Hund Celsius passt derweil auf Haus und Hof auf. Mit atemberaubendem Erfolg...

In der zweiten Geschichte geht es um einen Totengräber, der inzwischen jedoch mehr mit Urnen als mit Särgen zu tun hat. An einem Abend, bekommt er zu später Stunde noch eine weitere Leiche angeliefert, die verbrannt werden soll. Allerdings gestaltet sich diese Verbrennung nicht ganz so einfach. Der Tote wiegt nämlich über 200 kg und scheint nicht ganz so tot zu sein, wie seine mangelnden Organe zuerst andeuten.

#90 - Trautes Heim und Glückssträhne

In der ersten Geschichte geht es um einen jungen Mann, der nach über 20 Jahren wieder zu seinem Elternhaus zurückkehrt. Obwohl er nicht unbedingt eine Bilderbuchkindheit hatte, verbindet der junge Mann unzählige schöne Erinnerungen mit dem alten Haus und fühlt sich beim ersten Eintreten schon wieder direkt wie zu Hause. Doch nicht für lange. Irgendwie scheint sich das alte Haus in der Vergangenheit seltsam verändert zu haben und der neue Eigentümer entdeckt fast täglich Dinge an dem Bau, die ihm sein Gefühl von heimeliger Nostalgie zunehmend kaputt machen.

In der zweiten Geschichte geht es um eine Männergruppe, die ein Wochenende in Las Vegas verbringt. Bevor es sie jedoch in die Kasinos der Stadt zieht, besuchen die Vier mehr aus Jux als aus Ernsthaftigkeit eine Wahrsagerin, um sich für ihr Vorhaben „abzusichern“. Und einer der vier, bekommt sogar tatsächlich vorausgesagt, dass er an diesem Wochenende von einer Glückssträhne gesegnet sein wird.

#89 - 5142 und Vom Regen in die Traufe

In der ersten Geschichte geht es um zwei beste Freunde, die einen düsteren Plan gefasst haben und diesen um jeden Preis umsetzen wollen. Das perfide ist: Sie haben für ihren Plan ein Codewort, welches sie bei jeder Gelegenheit hinausposaunen und dabei die Ahnungslosigkeit ihrer Mitmenschen ausnutzen.

In der zweiten Geschichte geht es um einen Schriftsteller, der in einer abgewrackten Bude haust, in der er viel zu viel Miete bezahlt. Leider leidet der Autor seit kurzem unter einer Schreibblockade und die Regentropfen, die geräuschvoll durch sein undichtes Dach sickern, sind nicht unbedingt hilfreich, dass sich daran etwas ändert. Sein Vermieter soll sich gefälligst darum kümmern, doch leider geht dieser auch nach mehrmaligen Versuchen nicht an sein Telefon.

#88 - Alles endet und Ein Geschenk des Teufels

In der ersten Geschichte geht es um einen begnadeten Musiker, der sein Leben lang erfolglos versucht erfolgreich zu werden. Sein ganzes Leben verschreibt er der Musik und seinem Traum, doch zahlt er dafür einen teuren Preis. Die Frau seines Lebens verlässt ihn. Geplagt von Liebeskummer schreibt sich der Musiker seinen Herzschmerz in Notenform von der Brust und komponiert damit einen traurigen Hit, der ihn über Nacht zum Star macht. Allerdings scheint es so, als hätte sich die Traurigkeit des Geigers in den Klängen der Musik manifestiert. Denn schon wenige Wochen, nachdem das Musikstück veröffentlicht wurde, kommt es zu tragischen Zwischenfällen.

In der zweiten Geschichte geht es um ein junges Mädchen, welches zusammen mit ihrer Familie für kurze Zeit in der Karibik lebt. Die Familie ist wohlhabend und beschäftigt mehrere Angestellte im Haus. Doch werden diese von der Mutter des Mädchens schikaniert und hart angefasst. Und obwohl, oder gerade wegen des Umgangs der Mutter mit dem Personal, schenkt eine der Haushälterinnen ihrem Sohn eine Puppe, die wie ein Seemann angezogen ist. Doch die Freude über das Geschenk ist nur von kurzer Dauer, denn schon beginnen merkwürdige Vorfälle im Haus, die immer nur dann auftreten, wenn die Puppe in der Nähe ist.

#87 - Unangenehme Stille und Sonderbares Licht

In der ersten Geschichte geht es um die Studentin Lorelei, die noch zu später Stunde eine Nachtschicht in der Bibliothek ihres Uni-Campus einlegt. Der Großteil der Studenten scheint ihre Prüfungen bereits hinter sich gebracht zu haben, denn seltsamerweise ist die Bibliothek an diesem Abend relativ verlassen. Das hält die junge Studentin aber nicht vom lernen ab. Ganz im Gegenteil. Sie nutzt die Einsamkeit und Stille der Bibliothek, um den Lernstoff in Ruhe durchzuarbeiten. Doch obwohl es genügend freie Plätze gibt, entscheidet sich an diesem Abend eine Person dafür, sich genau auf den Platz zu setzen, der Lorelei direkt gegenüber liegt. Danach schafft es die junge Frau nicht mehr, sich auf ihre Bücher zu konzentrieren.

In der zweiten Geschichte geht es um ein sonderbares Licht, welches eines Abends von zwei Anglern beobachtet wird und tief im Wald verschwindet. Die Angler wundern sich sehr über ihre Beobachtung, doch traut sich nur einer von ihnen, dem rätselhaften Licht auf die Spur zu gehen. Es dauert nicht lange, da hat sich die Geschichte vom mysteriösen Licht schnell in dem Städtchen, herumgesprochen und eine Gruppe von Kindern beschließt ebenfalls zu ergründen, woher das Licht gekommen ist und macht sich auf den Weg in den Wald!

#86 - Tempus Fugit und Hexenjagd

In der ersten Geschichte geht es um eine Gruppe von Wanderern, die während eines Ausflugs auf einer Anfängerroute ganz schön in Schwitzen geraten. Eigentlich sollte die gesamte Tour drei Stunden dauern. Doch als die Gruppe nach sechs Stunden gerade mal ein Viertel des Weges hinter sich gebracht hat, entscheidet der Gruppenleiter, besser umzukehren. Auf dem Rückweg jedoch, folgt dann die nächste Überraschung und die Wanderer fragen sich, ob an den ganzen Mythen, die sich um den Berg und dessen Wanderstrecken ranken, doch etwas Wahres dran sein könnte.

In der zweiten Geschichte reisen wir weit zurück in die Vergangenheit. Wir schreiben das 17. Jahrhundert. Hexen und Zauberer werden von der Kirche verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt und die braven Bürger der Stadt fürchten sich vor düsteren Gestalten aus dem Wald. Einer dieser Gefürchteten ist der zwanzigjährige Sohn einer von der Kirche hingerichteten Abdeckerin. Er musste dabei zusehen, wie seine Mutter getötet wurde und scharrt nun alle Verbündeten um sich, die die dunklen Armenviertel der Stadt hergeben.

#85 - Hüte dich! und Die Wohngemeinschaft

In der ersten Geschichte geht es um eine Babysitterin, die anstatt eines Babys, eine alte Frau hüten muss. Frau Grübelstein ist demenzkrank und nicht mehr allzu gut zu Fuß. Deshalb achtet Laura, mithilfe einiger an ihrem Bett angebrachter Glöckchen und eines Babyfons, darauf, dass die alte Frau nicht mitten in der Nacht aus dem Bett steigt und sich bei einem Sturz schwer verletzt. Doch irgendwas scheint in dieser Nacht nicht zu stimmen, denn obwohl die alte Dame noch gar nicht im Bett liegt, meldet sich das Babyfon und Laura hört die Glöckchen klingeln.

In der zweiten Geschichte geht es um eine neu gegründete WG. Anita hat schon seit langem nach einer Wohnung in der Stadt gesucht und kann ihr Glück kaum fassen, als sie eine mehr als bezahlbare und wirklich tolle Wohnung direkt auf St. Pauli findet. Ihre Mitbewohnerin ist nett und Hündin Bella, die ebenfalls in der WG wohnt, scheint eine zuverlässige Alarmanlage zu sein. Das sagt zumindest ihr Frauchen Lena. Doch werden die beiden Frauen feststellen, dass die Vierbeinerin nicht in der Lage ist, sie vor allen Gefahren früh genug zu warnen.

#84 - Endstation und Mutterinstinkt

In der ersten Geschichte geht es um eine Zugfahrt ins Ungewisse.
Ein Mann schläft während einer langen und anstrengenden Bahnfahrt auf seinem Platz ein und erwacht erst wieder, als sein Zug in einem verlassenen Bahnhof hält. Orientierungslos schlendert der Mann den gelb gefliesten Bahnsteig entlang, bis er auf einen merkwürdigen Jemand trifft und er weiß, dass er nicht allein an diesem Ort ist.

In der zweiten Geschichte geht es um die Mutter eines vermissten Kindes. Fünf Monate ist ihr Junge nun schon verschwunden, doch plötzlich steht die Polizei vor ihrer Tür und überbringt ihr die fröhliche Botschaft, dass sie ihre Sohn gefunden haben. Doch Angelina kann sich nach der Wiedervereinigung nicht so wirklich freuen. Denn sie ist sich sicher, dass der Junge, den die Polizei ihr wiedergebracht hat, nicht ihr Sohn ist!

#83 - Hinter Schloss und Riegel und Nachbarschaft

In der ersten Geschichte begleiten wir mehrere Personen durch ihren Alltag. Ganz egal ob beim Frühstück, in der Mittagspause, bei der Arbeit oder an einem schönen Morgen am Wochenende. Jede dieser Personen lebt ein völlig unterschiedliches Leben und dennoch haben sie alle eine Sache gemeinsam.

In der zweiten Geschichte geht es um eine ältere Dame, deren Lieblingsbeschäftigung es ist, alles und jeden in ihrer Straße und Nachbarschaft zu beobachten und auszuspionieren, um ihre Neugierde zu befriedigen. Als eines Tages also ein neues Paar in die Wohnung direkt neben ihr einzieht, das sie schon vom ersten Tag an wegen ihres Klamottengeschmacks an Satanisten aus dem Fernsehen erinnern, hält sie zunächst auch Augen und Ohren offen. Doch durch die Wand die die beiden Wohnungen voneinander trennt, dringen deutlich mehr seltsame Geräusche als lediglich die schreckliche Musik die die beiden hören.

#82 - Allein zu Haus und Düstere Aussichten

In der ersten Geschichte geht es um dich. Du bist allein zu Haus. Doch es nicht dein Haus. Es ist das Haus deiner Oma, auf das du über das Wochenende acht gibst. Du bist allein, glaubst du. Doch außer dir gibt es noch jemanden, der zu sehr später Stunde noch nicht im Bettchen liegt.

In der zweiten Geschichte geht es um einen immer wiederkehrenden Albtraum, der seinen Träumer nun fast schon ein halbes Leben lang quält. Doch wie der Zufall es will, findet Findus am 95. Geburtstag seiner Oma heraus, dass auch sie jahrelang einen ähnlichen Albtraum hatte. Als sie ihm jedoch erzähl, wann und warum der Albtraum aufhörte, macht Findus sich plötzlich noch viel größere Sorgen als vorher.