Geschichten aus dem Altbau

Geschichten aus dem Altbau

#58 - Das Ritual und Stumme Schreie

#58 - Das Ritual und Stumme Schreie

In der ersten Geschichten geht es um den frommen Kirchgänger Lukas, der nach einer Messe versehentlich im Beichtstuhl eingenickt und unfreiwillig in der Kirche eingeschlossen wird. Halb so schlimm, denkt er sich, denn es scheint im Untergeschoss der Sakristei noch jemand anwesend zu sein. Doch warum kann er kein Wort aus dem seltsam klingenden Gemurmel, welches aus dem Untergeschoss zu kommen scheint, verstehen?

In der zweiten Geschichte geht es um die freiberufliche PR-Beraterin Isabella, die von zu Hause aus arbeitet und sich auf eine wichtige Videokonferenz vorbereitet. Der Call verläuft gut, doch während der Pause, in der eine der Anwesenden vergisst, ihre Kamera auszuschalten, nachdem sie ihr Arbeitszimmer verlassen hat, kann Isabella eine fremde Person beobachten, die sich unerlaubten Zugang in die Wohnung ihrer Kundin verschafft hat.

#57 - Der Augenblick und Die Entrückung

In der ersten Geschichte geht es um einen etwas zu neugierigen Unternehmensberater, der während einer Geschäftsreise in Chicago nachts durch sein Hotel schleicht und nicht merkt, dass jemand ein Auge auf ihn geworfen hat.

In der zweiten Geschichte geht es um einen Familienvater und Ehemann, dessen Leben sich nach einem Nachmittag am See plötzlich für immer verändern wird. Nach seiner Rückkehr scheint nichts mehr so zu sein, wie es vorher mal war und er glaubt seinen Verstand zu verlieren, da ihn von jetzt auf gleich nur noch Tod und Verderben umgeben.

#56 - Brennende Blicke und Sanfte Landung

In der ersten Geschichte geht es um eine Person, die ihren Traumberuf in einer der schönsten Bibliotheken verrichtet, die sie je gesehen hat. Eines Tages, nachdem sie mal wieder die liegen gelassenen Bücher und Mikrofilme der Besucher zurücksortiert hat, stolpert sie über einen alten Zeitungsartikel mit einer verstörenden Überschrift. Kurzer Hand recherchiert sie anschließend im Archiv der Bibliothek mehr darüber und stößt auf einen grausamen Kult mit einem noch grausameren Anführer, welcher sie leider nicht nur über die alten Aufnahmen des Mikrofilms heimsuchen wird.

In der zweiten Geschichte geht es um die junge Studentin Julia, die es leider nicht mehr rechtzeitig schafft, sich von ihrem im Sterben liegenden Großvater zu verabschieden. Der Verlust schmerzt die junge Frau sehr, denn sie verbrachte besonders in ihrer Kindheit sehr viel Zeit ihm in seinem Hobbykeller, in dem sie gemeinsam Modellflugzeuge bauten. Traurig darüber, dass sie sich nicht verabschieden konnte, besucht sie mit nostalgischen Gefühlen den alten Kiosk, der noch immer gegenüber vom Wohnhaus ihrer Großeltern geöffnet hat und in dem ihr eine merkwürdige Frau mit einer vertrauten Art eine unglaubliche Nachricht überbringt.

#55 - Nebenwirkungen und Benebelt

In der ersten Geschichte geht es um einen jungen Mann, der sich in seiner Freizeit mit ziemlich düsteren Büchern beschäftigt. Diabolische Kulte, Dämonen und die schrecklichsten Absonderlichkeiten dieser Welt scheinen ihn mehr anzuziehen als abzustoßen.
Leider scheint sein morbides Interesse Spuren bei ihm zu hinterlassen, die ihn langsam, aber sicher einholen.

In der zweiten Geschichte geht es um den Klassenausflug einer Jungenschule. Lehrer Richard, der während des 1. Weltkriegs als Soldat eingesetzt wurde, findet schon lange, dass die heranwachsende Generation viel zu verweichlicht ist. Da kommt ihm ein Schulausflug, der seine 18 Schüler beim Zelten in der wilden Natur auf den harten Boden der Tatsachen zurückholen soll, natürlich gerade recht. Eigentlich läuft auch anfangs alles wie am Schnürrchen, nur der plötzlich aufziehende dicke Nebel scheint dem Lehrer zunehmend Probleme zu bereiten.

#54 - Ein rettender Anruf und Spur ins Nichts

In der ersten Geschichte geht es um zwei junge Töchter, die gemeinsam mit ihrer an Diabetes erkrankten Mutter zusammenleben. Melanie und Vivien kommen eigentlich gut mit der Krankheit zurecht und nehmen die Diabetes nicht auf die leichte Schulter. Sie wissen nämlich, dass sich der Zustand ihrer Mutter in Sekundenschnelle verändern kann und dann höchste Eile geboten ist. So auch eines Nachts. Doch der Grund für das schnelle Handeln einer der Schwestern scheint genauso unerklärlich wie der seltsam rettende Traum der anderen.

In der zweiten Geschichte geht es um einen mysteriösen Toten, der am Strand entdeckt wird, doch dessen Identität dem Ermittler Kopfzerbrechen bereitet. Niemand weiß wer der Tote ist. Er trägt keinen Ausweis bei sich und es gibt keinerlei Hinweise, die zur Klärung seiner Identität führen können. Es beginnt eine riesige Schnitzeljagd und der leitende Ermittler Jonathan Fraser hat zum ersten Mal, nachdem er auf eine heiße Spur geführt wird, das Gefühl, dass Geheimnis um die Identität des Mannes zu lüften.

#53 - Helfende Hände und Wintereinbruch

In der ersten Geschichte geht es um die junge Fahranfängerin Pepper, die zu ihrem 16. Geburtstag mit ihrem ersten eigenen Auto beschenkt wird. Das Besondere daran, es ist ein VW Käfer mit einem manuellen Getriebe und ihr absolutes Traumauto. Nur einen Haken hat der Wagen beziehungsweise das Getriebe. Das Anfahren am Berg, weswegen Pepper schon in der Fahrschule immer das Herz in die Hose gerutscht ist. Und wie der Zufall es will, liegt auf dem Schulweg des Mädchens natürlich ein steiler Hang mit einem Stoppschild. Aufgrund ihrer hohen Nervosität geht der erste Anfahrversuch auch direkt schief und sie beginnt panisch zu werden, als ihr Käfer rückwärts den Berg hinunterrollt und sie dabei zuschauen muss, wie sie sich immer weiter von dem Stoppschild entfernt.

In der zweiten Geschichte geht es um eine vierköpfige Familie, die in einem alten Bauernhaus wohnt, welches von ihren Bewohnern nach dem 2. Weltkrieg zurückgelassen wurde. Papa Helmut ist auf Geschäftsreise und somit haben die zwei Kinder Anika und Tobias und ihre Mutter Edith das Haus für sich. Jedoch nicht so ganz für sich. Irgendetwas oder irgendjemand scheint sich heimlich in dem Haus herumzutreiben.

#52 - Ein Fünkchen Wahrheit und Unterbewusster Besuch und The Madhouse

In der ersten Geschichte geht es um einen Sammler, der im Internet auf eine Anzeige stößt, die sein Sammlerherz höherschlagen lässt. Vom viel zu geringen Preis angelockt, setzt er sich kurzerhand in seinen Wagen, um die drei alten Automaten abzuholen. Besonders der alte Wahrsageautomat hat es ihm angetan und er ist entzückt, als er später in seiner Werkstatt feststellt, dass dieser sogar noch einwandfrei funktioniert. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn seltsamerweise spielt der Automat Tonbandaufnahmen ab, die ihm gar nicht einprogrammiert wurden.

In der zweiten Geschichte geht es um den jungen Rasmus, der nach über zehn Jahren WG-Leben in seine erste eigene Wohnung zieht. Endlich keine Warteschlangen mehr im Badezimmer, denkt er sich und freut sich auf seine neue Wohnsituation. Doch leider entpuppen sich die ersten Nächte im neuen Heim als nicht sehr angenehm. Schlechte Träume und ein unruhiger Schlaf wären ja erträglich gewesen, doch in Rasmus Wohnung scheint noch etwas anderes vorzugehen, denn es scheint so, als würde er in seiner neuen Wohnung regelmäßigen nächtlichen Besuch bekommen.

In der dritten Geschichte geht es um ein deutsches Touristenpaar, welches auf ihrem Italienurlaub etwas ganz Besonderes erleben möchte und dem Tipp einer lokalen Kellnerin folgt, sich eine alte verlassene Nervenheilanstalt mit düsterer Vergangenheit etwas genauer anzuschauen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Ravensburger, die diese Geschichte möglich gemacht haben. Das Besondere an dieser Geschichte ist nämlich, dass die Nervenheilanstalt, das sogenannte "The Madhouse", ein Motiv der neuen "Lost-Places"-Reihe ist, welches ihr Zuhause puzzeln könnt.

#51 - Blinder Passagier und Einsame Nachtfahrt

In der ersten Geschichte führt eine Verkettung unglücklicher Umstände zu einem tragischen Unglück, welches den Wiederverwertungs- und Recyclinggedanken in unserer Welt für einen kurzen Moment in einem übernatürlichen Licht erstrahlen lässt.

In der zweiten Geschichte geht es um eine junge Studentin, die während einer sehr ungemütlichen Nacht mit ihrem Auto alleine auf der Landstraße unterwegs ist. Es herrscht ein richtiges Unwetter und zu allem Übel geht der Studentin das Benzin zur Neige. Die bitter schmeckende Kirsche auf der Torte ist an diesen Abend nur noch der unangenehme Tankwart der verlassenen Tankstelle, der ein Auge auf das Mädchen geworfen zu haben scheint und sich in ihrer Gegenwart merkwürdig verhält.

#50 - Bildhafte Träume und Die Mühle am rauschenden Bach

In der ersten Geschichte geht es um einen Therapeuten, der eine Patientin betreut, welche immer wieder von denselben Albträumen erzählt. Jede Nacht träume sie von einem Fremden, dessen Gesicht sie zwar sieht, aber nicht erkennt und nicht zuordnen kann. Um ihr Leiden zu lindern, fordert der Arzt sie dazu auf, die Gestalt aus ihren Träumen auf Papier zu bannen. So würde sie sich auch tagsüber mit dem Traum auseinandersetzen müssen und das würde ihr vielleicht helfen. Doch das tut es nicht. Ganz im Gegenteil: die Patientin schläft jetzt überhaupt nicht mehr und es scheint so, als wäre sie nicht die einzige Person, die zu den Klienten des Arztes gehört, denen das Gesicht des Unbekannten bekannt vorkommt.

In der zweiten Geschichte geht es um eine alte Mühle, in der es angeblich Spuken soll. Eine düstere Vergangenheit liegt hinter der mittlerweile verwilderten Ruine aus Feldsteinen und die zwei Freunde Martin und Franz, die sich gerade auf einer anstrengenden Wanderung durch die Wolfsschlucht befinden, halten direkt darauf zu. Was steckt hinter dem Spuk und dem Wimmern, welches man bei Vollmond aus dem Inneren der Ruine hören soll?

#49 - Besuchszeit und Unrat

In der ersten Geschichte begleiten wir die Tochter eines an Parkinson erkrankten Mannes in das Alten- und Pflegeheim "Abendsonne". Während ihres Besuchs fällt der Anwältin eine schwarze Katze auf, die durch die Gänge schleicht und es sich bei einem der Bewohner gemütlich macht. "Süß", denkt sie sich, und ist sich sicher, dass dieser flauschige Besuch den Bewohnern bestimmt guttue. Doch hat sie keine Ahnung, was hinter den Besuchen steckt und dass der Kater sich auch nicht an die offiziellen Besuchszeiten des Heims zu halten scheint.

In der zweiten Geschichte geht es um den in einem bildlich gesprochenen Saustall lebenden Messi Jakob.
In Jakobs Wohnung stapeln sich Haufen von allem Unnützen und auch mit der Sauberkeit scheint es der alleinlebende Kettenraucher, der seine Essensabfälle in der Toilette herunterspült, nicht so genau zu nehmen.
Gegen Abend hört Jakob plötzlich seltsame Geräusche aus der Wohnung über sich und als diese auch nicht nach mehrerem Klopfen mit dem Besen von unten gegen seine Decke aufhören, beschließt er, sich seinen Nachbarn vorzuknöpfen. Doch das, was ihn hinter der Tür seines Nachbarn erwartet, hätte sich Jakob vermutlich nicht mal in seinen schlimmsten Träumen ausmalen können.